Kassen müssen bis Ende 2012 70% der Versicherten mit der eGK ausgestattet haben


Bis Ende 2012 müssen 70 Prozent der Versicherten mit der neuen Chipkarte ausgestattet werden. Sonst drohen den Kassen finanzielle Einbußen.

In einem Änderungsantrag zum Versorgungsstrukturgesetz wird vorgeschrieben, dass Kassen, die bis Ende 2012 die 70 Prozentquote nicht erreichen, im Jahr 2013 ihre Verwaltungskosten einfrieren müssen: „Bei Krankenkassen, die bis zum 31. Dezember 2012 nicht an mindestens 70 Prozent ihrer Versicherten elektronische Gesundheitskarten nach § 291a ausgegeben haben, dürfen sich die Verwaltungsausgaben im Jahr 2013 gegenüber dem Jahr 2012 nicht erhöhen“, heißt es im Antrag der Regierungskoalition wörtlich.

Von allen Insidern inkl. den meisten Krankenkassenvertretern, die ich persönlich gesprochen habe wurde dieser Schritt seit längerem erwartet. Bislang müssen die Kassen bis Ende 2011 10% der Versicherten mit der neuen Karte ausstatten, wenn sie keine Einbußen in Kauf nehmen wollen.

Quelle:

DAZ Online

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Neues zu Celectronic Geräten


Heute erreichte mich eine E-Mail von Rainer Czmok,Vertriebsleiter Celectronic eHealth Division, der mich dankenswerterweise mit neuen Bildern und Daten zu den Celectronic Geräten versorgte. Unter anderem habe ich damit einen älteren Artikel zu diesen Geräten aktualisiert. In naher Zukunft werde ich über die neuen Daten an dieser Stelle berichten. Herzlichen Dank an Herrn Czmok.

Arzneimitteltherapiesicherheit mit der eGK


Foto flickr creative commons CC-Lizenz. Autor: xxrobot

Nach vorläufigem Ende des elektronischen Rezeptes, das historisch gesehen einer der wesentlichen Gründe für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte gewesen ist,  war es zunächst ruhig geworden um das Thema Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS). Mehrfach ist der Ruf laut geworden das Thema AMTS auch ohne elektronisches Rezept wieder aufzugreifen, nun gibt es auch einen neuen Modelversuch hierzu: Die Apothekerkammer Westfalen-Lippe startet im Bochumer Stadtteil Wattenscheid unter dem Namen „TEAM eGK“ ein Pilotprojekt zur Arzneimitteltherapiesicherheit: Die Medikationsdaten der Kunden von bis zu 19 teilnehmenden Apotheken werden dabei auf einem zentralen Server gespeichert. Mit Hilfe der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) sollen die Daten erstmals apothekenübergreifend abrufbar sein.

Zur Erklärung: Grundsätzlich haben bereits alle Apotheken ihre Kundenkarten mit der Arneimittelhistorie des Patienten, so dass Unverträglichkeiten der Medikamente untereinander, z.B. von Rezepten verschiedener Ärzte, die nicht notgedrungen voneinander wissen müssen, in einer einzelnen Apotheke rasch auffallen sollten. Das ändert sich aber, wenn der Patient einige Medikamente  in einer anderen Apotheke einlöst, die seine weitere Medikation nicht kennt.

Bislang wurden von den Apotheken wettbewerbsrechtliche Gründe aufgeführt, die einer solchen AMTS Prüfung entgegen stehen, man fürchtete, dass die Konkurrenz Apotheke Einblick in die eigene Kundenkarte bekäme.

Nun werden die Daten über die verschreibenden Ärzte oder die Apotheke  anonymisiert gespeichert. Wettbewerbliche Bedenken könne man daher ausschließen, so der Sprecher.

Man wird sehen, wie erfolgreich dieses Modell werden wird. Bislang waren die Apotheken durch das Ende des elektronischen Rezeptes nicht an der neuen Pojektleiterstruktur der gematik beteiligt gewesen. Man kann sich vorstellen, dass dieses Modell in einem offiziellen Projekt der gematik münden könnte, falls es erfolgreich verläuft.

Ich persönlich bin auch der Meinung, das wir vom elektronischen Rezept auch noch hören werden, wenn auch technisch ganz anders, als damals gedacht.

Quelle:

Heise

Apotheke adhoc

Impfdaten auf der Gesundheitskarte


Auf  Wunsch der Ärztekammer sollen auch Impfdaten auf der eGK gespeichert werden, dies berichtet heute die Ärztezeitung. Dies soll als freiwillige Anwendung kurzfristig realisiert werden. Langfristig soll also die eGK wohl den Impfausweis ergänzen oder ersetzen. Dokumentierte Impfunverträglichkeiten könnten Komplikationen verhindern.

Quelle:

Ärztezeitung

Der eHealth Kiosk für die Gesundheitskarte


Im Zusammenhang mit der Ausgabe der elektronischen Gesundheitskarte für zunächst 10% der Versicherten ab Ende des Jahres wurden auf der diesjährigen Telehealth (Cbit 2011) die ersten eKioske vorgestellt. Diese Geräte ermöglichen den freien Zugang der Versicherten auf die Daten der eGK, werden in Zukunft teils aber auch zur Erfassung der Fotos in den Geschäftsstellen einiger Krankenkassen eingesetzt.

Auf der Telehealth wurden dabei unterschiedliche Konzepte vorgestellt, die sowohl über einen eKiosk, teils aber auch vom heimatlichen Rechner aus den Zugang z.B auf eine Adressänderung ermöglichen.

So stellte die KKH-Allianz ein IT Sicherheitskit vor, ein Lesegerät für die eGK und den neuen elektronischen Personalausweis, welches die erforderliche Identifikation des Versicherten beim Zugang auf das Portal der Krankenkasse vom heimatlichen Rechner aus sicher stellt. In der Vorführung auf der Telehealth wurde dann eine Adressänderung des Versicherten nach einem Umzug simuliert. Die geänderte Adresse wurde in der Simulation mit Hilfe des Sicherheitskits auf einem heimatlichen Computer in ein Kassenportal hochgeladen und nach einer Überprüfung der Daten durch die Krankenkasse  freigegeben. Später dann werden die neuen Adressdaten durch einen eKiosk auf die Karte geschrieben. Daher muß in Zukunft bei einer Änderung der Adresse nicht jedesmal eine neue Karte ausgegeben werden.

Abseits der Messe verglichen einige eKiosk Hersteller die Situation mit der Einführung von Geldautomaten im Bankensektor vor Jahrzehnten.

Aus Sicht der Krankenkassen könnten die eKioske einige Vorteile haben:

  • es können die erforderlichen Bilder für den Aufdruck auf die Karte erfasst werden
  • Die Geräte stellen eine Werbeplattform dar, die es den Kassen ermöglicht, sich wettbewerbsmäßig voneinander zu unterscheiden
  • es ist eine bidirektionale Kommunikation möglich, die Geräte  wären also auch für die Prävention einsetzbar
  • skalierbare Oberflächen erlauben einen zugeschnittenen Auftritt für 18jährige wie für 80jährige mit jeweils angepassten Inhalten.
  • Grundsätzlich könnten – wie heute auch die Geldautomaten – in Zukunft die Geräte auch außerhalb von Geschäftsstellen der Krankenkassen aufgestellte werden.

Bedenkt man die Entwicklung im Bankensektor (Stichwort Online-Bank) so könnten die Folgen dieser Geräte aus Sicht der Kassen in Zukunft ganz ähnlich sein, denkbar wären Online Kassen mit einem Minimum an  Geschäftsstellen.

Quellen

eGK TrustTerminal

Telehealth 2011

FuturCare

KKH Allianz IT Sicherheitskit

Testmaßnahmen für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte geändert


Am 11. Januar hat das Bundesgesundheitsministerium die „Dritte Verordnung zur Änderung der Verordnung über Testmaßnahmen für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte“ veröffentlicht. Damit sind nach der Neuausrichtung des Gesundheitskartenprojektes auch für die Testmaßnahmen die neuen Rahmenbedingungen geschaffen worden.

Die Krankenkassen werden ab dem IV. Quartal 2011 die elektronische Gesundheitskarte bundesweit ausgeben; die Vorbereitung der Leistungserbringer soll entsprechend bis zum III. Quartal 2011 erfolgt sein. Das bisherige Zwiebelschalenmodell (Ausgabe in Länderstaffeln) ist durch einen bundesweiten Rollout ersetzt worden.

Die Verordnung passt die Testmaßnahmen der neuen Projektstruktur der gematik an und trägt dem Neustart des Projekts mit neuen Verantwortlichkeiten Rechnung. Bei dem Funktionsumfang der Testung wird künftig zwischen § 291a-Anwendungen und weiteren Anwendungen unterschieden, um die von den gematik-Gesellschaftern beschlossene Öffnung der Telematikinfrastruktur für Mehrwertanwendungen auch im Testverfahren abzubilden.

Die bisherige Differenzierung in 10.000- und 100.000-Feldtests wurde zugunsten einer allgemeinen Regelung zu Feldtests aufgegeben. Die Neuregelung gibt der gematik die Möglichkeit, die gesamte Organisation und Durchführung von Feldtests auch im Rahmen eines Auftrags an einen oder mehrere Auftragnehmer zu vergeben. Die bisherigen Testregionen sind in die Testung einzubeziehen; Änderungen sind im Benehmen mit den obersten Landesbehörden möglich. Die gematik ist aufgefordert, das Nähere im Rahmen eines Testkonzeptes im Benehmen mit den obersten Landesbehörden zu regeln.

Die Betriebsverantwortung für die Testinfrastruktur ist bei der gematik verblieben; sie kann Aufträge zur Durchführung des operativen Betriebs vergeben, muss aber die Testteilnehmer mit der erforderlichen Testausstattung versorgen. Lediglich die elektronischen Heilberufsausweise (und Berufsausweise) werden über die von den Ländern bestimmten zuständigen Stellen zur Verfügung gestellt.

Die zur Durchführung der Testung erforderliche Projektorganisation ist an das neue Projektierungsmodell der gematik-Gesellschafter angepasst sowie das in der Selbstverwaltung abgestimmte Schlichtungsverfahren in die Verordnung übernommen worden. Dem BMG sind Beanstandungs- und Ersatzvornahmerechte eingeräumt. Die Grundstruktur zur Finanzierung der Testmaßnahmen (Projektbüros, Ausstattung der am Test teilnehmenden Leistungserbringer, Aufwendungsersatz etc.) ist unverändert in der Finanzierungsverantwortung der gematik verblieben. Die Höhe der Pauschalen und der nutzungsbezogenen Zuschläge sowie die Einzelheiten zur Auszahlung werden von der gematik einheitlich für alle Testregionen festgelegt.

Quelle:

Deutsche Krankenhausgesellschaft

Gesetzblatt

CARD STAR /memo3 als mobiles Lesegerät für die eGK zugelassen


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Die Eckdaten

Mandantenfähigkeit: bis zu 16 Anwender können sich ein Terminal mit jeweils eigenem Speicherbereich teilen

Benutzerfreundlich: größtes s/w-Display mit 50 mm Bildschirmdiagonale und 128 x 128 Pixel Auflösung zeigt auch Notfalldaten (Stufe 2) perfekt an

Dockingfunktion: Anschluss über ein stationäres CARD STAR /medic2 ohne zusätzliche Treiber möglich

Vielseitig: Alle CARD STAR Terminals ermöglichen die Bedruckung ärztlicher Formulare auch ohne PC-Anschluss. Das CARD STAR /memo3 ermöglicht zusätzlich auch die Auswahl zahnärztlicher Formulare.

Sicherheit: Gehäuseschutz gegen Manipulationen analog zu eHealth-BCS-Terminals

Installation: Da CARD STAR /memo3 die bisherigen Treiber und CT-API des CARD STAR /medic2 verwendet, benötigt das neue Terminal für den Dockingbetrieb keinerlei zusätzliche Installation.

Kompatibilität: Aus gleichem Grund ist das Gerät mit allen Praxisverwaltungssystemen kompatibel, die unsere bisherigen CARD STAR Terminals unterstützen.

Service: Auch für das CARD STAR /memo3 steht das Admin-Reset-Verfahren zur Verfügung, das ein Einsenden des Gerätes bei vergessener Admin-PIN hinfällig macht.

Preisgünstig: Verwendung von preiswertem Handy-Lade-Zubehör mit Micro-USB-Anschluss

CARD STAR /memo3 wird aktuell (Ende Novemeber 2010) zum Preis von 355,81 Euro inkl. Mwst (UVP) angeboten.

Ich danke Herrn Rainer  Czmok,Vertriebsleiter der Celectronic eHealth Division für die Informationen

Prospektblätter:

Card Star memo 2 und 3

Modell 6020-4

Model 6020-4 neu

Basisgerät

Quelle:

Hersteller

Webshop CCV

Webshop Via da Vinci.dialog GmbH