Testbericht Hypercom eHealth Kartenlesegeräte medCompact – medMobile – medHybrid 2. Teil


Hier nun der 2. Teil des Testberichtes. Es geht um die Treiberinstallation und die Kompatibilität zu den PVS Programmen.

Von verschiedenen Seiten wurde ich gebeten, den Testbericht auch zum Download anzubieten. Dazu nun hier der link.  Ich bitte zu beachten, dass diese Datei je nach Erforndernis ggf. aktualisiert wird, so dass es sich lohnt gegentlich erneut nachzusehen, ob es eine neue Verison gibt (z.b. weil sich Treiber geändert haben etc.)

Treiberinstallation

Alle eHealth-BCS Kartenlesegeräte müssen eine CT-API (Card Terminal Application Programming Interface) Schnittstelle zur Verfügung stellen, die einen einheitlichen Anschluss an alle Primärsysteme gewährleisten soll.

Bei den Hypercom Geräten liegt dafür eine Treiber-CD bei, die Ihnen eine einfache Installation dieser CT-API und den zugehörigen Gerätetreibern ermöglicht.

Meist ist so eine CD aber schon inaktuell, wenn sie bei Ihnen ankommt, sodass empfohlen wird ggf. den aktuellsten Treiber von der Homepage zu laden:

https://www.medline-online.com/support/medcompact.html

Nachfolgend die beispielhafte Installation unter Windows. Ähnlich komfortabel verlaufen auch die Installationen unter Linux und MAC. Alle Treiber werden mit einer ausführlichen Anleitung ausgeliefert.

Autostart-Seite nach Einlegen der CD

Die Treiberseite wird nach der Auswahl von „Treiber und Software“ aktiviert.


CT-API Treiber und Anleitungen

Das Windows CT-API Installationspaket führt nach einem Start einfach und komfortabel durch die Installation.

Installationsprogramm unter Windows

Nach der erfolgreichen Installation kann das medCompact am PC angeschlossen werden, wenn nicht schon geschehen. Beim Aktivieren aus der Praxissoftware heraus geht die Beleuchtung der großen Kontaktiereinheit für die eGK bzw. KVK an. Beim Lesen von der Karte blinkt der sog. Light-Guide und zeigt damit Aktivität zur Karte an. Alle getesteten Karten funktionierten im medCompact einwandfrei, das korrekte Stecken der Karten ist intuitiv und sehr einfach.


Überprüfungs- und Testprogramm – medView

Hypercom liefert ein komfortables Testprogramm mit, das die Überprüfung der Installation und der korrekten Funktion des Kartenlesegerätes erheblich vereinfacht.

Dazu installiert man das Programm medView auf dem PC und startet es. Nach dem Start wird automatisch nach angeschlossenen Geräten am USB-Port gesucht. Natürlich ist es auch möglich, Geräte die am COM-Port angeschlossen sind zu überprüfen. Dazu ist aber eine manuelle Auswahl des zugehörigen COM-Ports nötig.

Das Programm liest KVKs, eGKs und HBAs oder Signaturkarten aus und zeigt Teile des Inhalts in Form einer Chipkarte an. In einem Extra Fenster werden weitere spezielle Informationen dargestellt, die eindeutig tieferer technischer Natur sind.

Testprogramm medView


Kompatibilität zu Primärsystemen / Praxisprogrammen

Das medCompact wird von einer sehr großen Anzahl von Primärsystemen unterstützt. Dazu gehören auch alle „Großen“.

Eine ausführliche  und aktuelle Kompatibilitätsliste kann auf der Hypercom medline Homepage unter folgendem Link herunter geladen werden:

https://www.medline-online.com/fileadmin/medline_relaunch/Support/Kompatibilitätsliste_medline_HP.pdf

Grundsätzlich ist zu erwähnen, dass es bei der Konfiguration in den Softwaresystemen darum geht, die CT-API DLL-Bibliothek im Praxisprogramm unter einer Kartenleserkonfiguration auszuwählen und den richtigen Anschluss-Port zu übergeben.

Der DLL-Name für die stationären Hypercom-Lesegeräte lautet cthyc32.dll.

Hypercom hat es erfolgreich geschafft, mit nur einer DLL den V.24 COM Port und den USB Betrieb zu verheiraten. Dies hat leider zur Folge, dass man wissen muss, dass das medCompact, wenn unter USB angeschlossen, mit der Portnummer 48 zu konfigurieren ist.

Dies ist leider erst nach Lektüre der CT-API Installationsanleitung ersichtlich.

Einige Praxissoftwarehersteller haben für das Hypercom medCompact eine USB-Auswahlbox bei Ihrer Konfiguration geschaffen, hinter der sich dann die Nummer 48 verbirgt. Dies erleichtert dann die Einbindung.

Bei seriellen Schnittstellen muss die Portnummer der COM-Port-Nummer der seriellen Schnittstelle entsprechen.

Eine Autosuchfunktion haben einige andere Softwarehersteller programmiert, dort entfällt das Einrichten des Ports dann gänzlich.

Fazit

Beim medCompact handelt es sich um ein hochwertig verarbeitetes und formschönes Kartenlesegerät, das für den Leistungserbringer wie den Patienten einfach zu bedienen und zu handhaben ist.

Die Installation und Einrichtung auf dem PC verläuft ebenfalls problemlos.

Das Gesamtkonzept wirkt durchdacht und da im Zubehör alle zugehörigen Kabel mitgeliefert werden, entstehen keine weiteren Zusatzkosten, sollten Sie das Gerät seriell anschließen müssen.

Die Bedienungsanleitungen und Beschreibungen sind verständlich und übersichtlich gehalten und helfen bei den meisten Problemen.

Die Homepage des Herstellers www.medline.hypercom.com bietet alle nötigen Informationen und ist ebenfalls übersichtlich gehalten. Es sind alle Treiber und Dokumentationen zu finden und eine FAQ ist ebenfalls vorhanden.

Hypercom gibt für das medCompact eine UVP von 389€ incl. MwSt an.

2 Antworten

  1. […] wird nun das medMobiel besprochen. Einen link zum kompletten Bericht findet sich am Anfang des 2. Teils. Den ersten Teil des Test findet man […]

  2. […] Teil 2 […]

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