Umdenken der Ärztekammer zum Thema elektronische Gesundheitskarte?


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Die Delegierten des Deutschen Ärztetages in Ulm hatten sich im vergangenen Jahr noch mehrheitlich gegen die elektronische Gesundheitskarte in der derzeit geplanten Form ausgesprochen. Der Vorstand der Bundesärztekammer (BÄK) scheint offenbar jedoch zu einer anderen Auffassung gelangt zu sein.

In einem „Sachstandsbericht aus Sicht der Bundesärztekammer“, der am Rande des Ärztetages in Mainz auftauchte (eine frei verfügbare Verlinkung im Internet habe ich noch nicht entdeckt) läßt ein Umdenken der Ärztekammer in Sachen Gesundheitskarte erkennen. So liest man :  „Die Bundesärztekammer sieht in der Einführung der eGK und der  Telematikstruktur Chancen für eine bessere Versorgung der Patienten und eine leichtere Zusammenarbeit der Leistungserbringer untereinander“. Weiter heisst es, dass die Kammer davon überzeugt sei, dass die eGK kommen werde. Keine der im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien fordere den Stopp der eGK.  Eine konstruktiv-kritische Begleitung durch die Ärzteschaft in- und außerhalb der Gremien der Gematik sei unerlässlich, um Belange aus Patienten- und Arztsicht geltend zu machen. Ein Boykott werde zu Ergebnissen führen, die nicht im Sinne von Ärzten und Patienten seien, heißt es in dem Sachstandsbericht weiter.

Eine Antwort

  1. […] Umdenken der Ärztekammer zum Thema elektronische Gesundheitskarte? […]

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