Telemedizinische Aspekte von Herzrhythmustörungen – Telerhythmologie


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Foto: flickr creative commons, Autor: Okko Pyykkö

Die Telemedizin hat sich in letzter Zeit  als besonders nützlich erwiesen zur Überwachung von Patienten mit seltenen Herzrhythmusstörungen. Die Diagnose von episodenhaft auftretenden Herzrhythmusstörungen erweist sich normalerweise als schwierig, nur selten befindet sich beim Auftreten der Rhythmusstörungen ein EKG Gerät in der Nähe. Die Detektion solcher seltenen Rhythmusstörungen ist zunehmend eine Domäne der Telemedizin geworden.
Dabei werden event recorder oder loop recorder verwndet. Event recorder zeichnen nur den Moment nach Patientenaktivierung auf, loop recorder dagegen zeichnen kontinuierlich auf, wobei zusätzlich interne Algorhythmen die Herzrhythmusstörungen identifiztieren. Mitlerweile existieren sogar implantierbare event recorder (siehe hierzu Quellenverzeichnis am Ende des Artikels).
Bei einigen Recordern besteht die Möglichkeit entweder transtelefonisch oder über Telekomunikationsnetze zu übertragen, unmittelbar nach Aufarbeit und Übertragung der Daten erfolgt eine automatische Aufarbeitung und Information des betreuenden Zentrums oder Arztes, so dass eine zeitnahe Befundung erfolgen kann.

Quellen:

Artikel im Journal für Kardiologie

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