Wichtiges bei der Anschaffung der neuen Lesegeräte: “eine Frage der Definiton”


karte

Wichtig bei der Anschaffung der neuen Lesegeräte ist der Unterschied zwischen MKT und eHealth terminals. Hierzu gibt es folgende Definition:

Was ist ein MKT (Multifunktionales Kartenterminal)?
Das MKT ist eine Weiterentwicklung des alten, seit Einführung der KVK im Einsatz befindlichen Lesegerätes und kann neben der KVK auch die eGK lesen und verarbeiten. Das MKT wird entweder über USB – oder die serielle Schnittstelle (herstellerabhängig) direkt an den Praxiscomputer angeschlossen. Zur Einführung der vollen Funktionalität gem. § 291a SGB V (z.B. Online-Prüfung auf Leistungspflicht), sind diese Geräte nicht mehr einsetzbar, da sie nicht mit den dann zum Einsatz kommenden sog. Konnektoren verwendbar sind.
Was ist ein eHealth- bzw. E-Health BCS-Terminal?
eHealth-Terminals (basierend auf dem SICCT- Secure Interoperable Chip Card Terminal Standard) und eHealth-BCS-Terminals können ebenfalls KVK und eGK verarbeiten. Der Unterschied zu den MKT besteht darin, dass eHealth-BCS-Terminals grundsätzlich aufwärtskompatibel für die nach dem eGK-Basisrollout in einer zweiten Ausbaustufe geplanten Online-Anwendung „Online-Prüfung auf Leistungspflicht“ sind. eHealth- und eHealth-BCS-Terminals unterscheiden sich nur durch die im Terminal integrierte Software, die sog. Firmware. Durch ein entsprechendes Firmware-Update wird ein eHealth-BCS-Terminal zu einem eHealth-Terminal aktualisiert. Im eGK-Basisrollout kommen eHealth-BCS-Terminals zum Einsatz. Sobald die zweite Stufe des eGK-Rollouts, der sog. „Online-Rollout“ greift (frühestens ab 2010), muss das eHealth-BCS-Terminal mit dem Firmware-Update zu einemeHealth-Terminal aktualisiert und an einen Konnektor angeschlossen werden (also nicht mehr unmit-telbar an den Praxiscomputer). Die eHealth-Terminals besitzen einen erweiterten Befehlsumfang. Damit können die ebenfalls in der nächsten Ausbaustufe benötigten SMC-Institutionskarten verwendet werden. eHealth-Geräte werden über eine sog. LAN-Schnittstelle an den Konnektor angeschlossen. [....]
E-Health BCS-Geräte werden im eGK-Basisrollout übergangsweise entweder über die serielle oder USB-Schnittstelle (herstellerabhängig) angeschlossen. Alle eHealth-BCS-Geräte besitzen bereits einen LAN-Anschluss, der für den Konnektor-Anschluss Voraussetzung ist, und können alleine mit einem Firmware-Update zu einem eHealth-Terminal aktualisiert werden. Damit ist die Zukunftsfähigkeit der Geräte gegeben.

Quelle

eine schöne Erkärung auch hier

Mann sollte darauf achten, dass man ein eHealth-Terminals (basierend auf dem SICCT- Secure Interoperable Chip Card Terminal Standard) anschafft, alle hier diskutierten stationären terminals sind nach meiner Kenntnis im späteren Betrieb mit dem Konnektor online betriebsfähig, die mobilen Geräte jedoch nicht umbedingt!

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