Verbände: Telemedizin sollte Regelversorgung werden


Die Telemedizin sollte in die flächendeckende Regelversorgung aufgenommen werden. Das haben heute in Berlin der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) und die Deutsche Gesellschaft für Telemedizin (DGTelemed) in einer gemeinsamen Presseerklärung gefordert.

„In Deutschland haben wir die Situation, dass dem Arzt durch den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) die telemedizinische Nachsorge der Implantate bereits vergütet wird, die Kosten für die telemedizinische Hardware sowie die Datenübertragung jedoch von den Krankenkassen nicht getragen werden“, erklärt Schmitt. Die Vertreter der beiden Organisationen führten weiter aus, dass es bereits nachgewiesen sei, dass die telemedizinische Überwachung kardialer Implantate sicher und klinisch effektiv ist. Darüber hinaus haben Studien erwiesen, dass sich mit dieser Technologie 60 Prozent der Kosten und 70 Prozent des Nachsorgeaufwands einsparen lassen.

Aus diesem Grund sehen BVMed und DGTelemed die Umsetzung der folgenden Punkte als dringend erforderlich an:

> Aufnahme Telemedizinischer Versorgungsmodelle in die flächendeckende Regelversorgung in Deutschland.
> Für kardiale Implantate: Vergütung der telemedizinischen Hardware sowie der Datenübertragung durch die Kostenträger.
> Anerkennung und Akzeptanz des volkswirtschaftlichen Nutzens der Telemedizin.

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