eGK: Krankenkasse fordert Teilnahmepflicht


Neuer Streit um die elektronische Gesundheitskarte (eGK): Die AOK Rheinland will die Karten offenbar erst ausgeben, wenn sichergestellt ist, dass die Ärzte zur Teilnahme am dauerhaften Onlinebetrieb verpflichtet werden. Die KBV hingegen pocht auf die Freiwilligkeit. Von Seiten der Gematik sei bereits von einem Scheitern des Projekts die Rede, heißt es.

In Berlin kündigte die FDP-Politikerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger an, dass ihre Partei die eGK in der vorliegenden Form nicht akzeptieren werde. Diese Position habe gute Chancen, auch von der CDU mitgetragen zu werden. Schließlich sei die Gesundheitskarte vor allem ein Projekt der SPD aus der Regierungszeit von Gerhard Schröder.

In einer Zeit, in der beinahe täglich der Verlust von Daten von großen Firmen gemeldet werde, berge ein System, das Patientendaten auf zentralen Servern speichere, ein unverantwortliches Risiko, meinte die FDP-Politikerin. Sie kündigte außerdem an, dass die prekäre Stellung der Ärzte geändert werden müsse, auf deren Patientendaten die Ermittler nach der Novellierung des BKA-Gesetzes zugreifen können.

Quelle:

Heise online

Arzt am Abend

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