Telemedizin verbessert Compliance von Patienten mit mechanischen Herzklappen


Telemedizin wird zunehmend Teil der Regelversorgung. Aktuell gibt es neue Entwicklungen bei Patienten mit künstlichen Herzklappen, die eine orale Gerinnungshemmung erhalten.  Wie hier im blog bereits an früherer Stelle erwähnt gibt es die Möglichkeit die Messung der entsprechenden Laborwerte zu Hause in Eigenregie durchzuführen und, eine Schulung vorausgesetzt, auch die Anpassung der Medikation selbst vorzunehmen. Für Patienten, die sich das zutrauen gibt es ein neues Telemedizinangebot. Die Firma Roche Diagnostics hat eine Studie Konzipiert, die „TeleQin-Studie„, an der 1300 Patienten teilgenommen haben. Alle diese Patienten haben eine Selbstbestimmung des Gerinnungsparameters regelmäßig nach einer Schulung durchgeführt und mittels einer Infrarotschnittstelle des zur Verfügung gestellten Gerätes (Abbildung unter anderem hier) an ein Handy übertragen, welches die Daten automatisch an eine Zentrale übermittelt.  Dort wurden die Daten analysiert und bei Bedarf eine Meldung an den Patienten und den betreuenden Arzt erstellt, wenn es Handlungsbedarf gab.  Im Ergebnis waren 80% der Patienten gut eingestellt. Zum Vergleich: ohne Selbstbestimmung sind nur etwa 50% der Patienten annähernd gut eingestellt (Details hier).

In absehbarer Zukunft könnte sich also die telemedizinische Betreuung speziell dieser Patienten in der regelmedizinischen Versorgung etablieren.

Links:

Coagucheck Info

Abbildung der Geräte

oder hier

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