Postoperative Gerinnungshemmung nach Herzklappenersatz in Verbindung mit Telemedizin


klappe

Das Foto zeigt eine schematische Darstellung der OP einer künstlichen Herzklappe

Foto: crative commons, flickr, Autor: Patrick J. Lynch

Nach der Implantation einer mechanischen Herzklappe ist eine dauerhafte orale Antikoagulation erforderlich. Hierbei kann die Telemedizin nützlich sein. Hierüber hatte ich bereits in einigen Artikeln berichtet (1 , 2 ).
In den Studien  ESCAT I und II war belegt worden, dass INR Selbstmanagement in Verbindung mit Low Dose Antikoagulation die Thrombosembolierate reduzieren kann, also effektiv ist. Die Selbstkontrolle erfolgt mit dem Coagucheck XS System, wobei zur telemedizinischen Übertragung ein Gerät konstruiert wurde, das die Werte ausliest und mittels SMS Technik an das Institut für angewandte Telemedizin (IFAT ) überträgt, wo die Auswertung stattfindet.
Es gibt Hinweise darauf, dass durch diese Technik eine sehr hohe Qualitätssteigerung in dieser Therapie erzielt werden kann und das Risiko der Gerinnungshemmung  für den Patienten minimiert wird.

Quelle:
Praktische Telemedizin in Kardiologie und Hypertensiologie

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